STERNTALER ...

Vielleicht wunderst du dich jetzt ... "Wie passt dieses Bild zur Titelzeile STERNTALER?" könntest du dich fragen. Hier meine Antwort: Ich habe meinen neuen Computer samt neuen Programmen und Kabeln und so weiter und so fort den Namen STERNTALER verliehen. Denn ich bin meinem PC schon jetzt - nach sehr kurzer Zeit - zu großem Dank verpflichtet! Obwohl ...

 

... doch so vieles anders erscheint auf dem Bildschirm, als früher. Oh du gute alte Zeit! Oh mein geliebtes Windows XP! Oh mein süßer, handlicher Drucker, der du perfekt in meinen Schreibtisch gepasst hast ... Schluss damit! Ich möchte doch meinen STERNTALER nicht vergrämen.

Mein Computer spiegelt mich. Das ist ja längst bekannt in der Szene. Trotzdem möchte ich heute in meinen Sterntaler-Spiegel schauen, um meine aller letzten Vorurteile gegen die moderne, rasend fortschreitende Technik entschwinden zu lassen. Ich hoffe, das gelingt mir mit einer Prise Humor! Vorweg sei noch gesagt, dass das Märchen "Sterntaler" zu meinen liebsten gehört, wie auch "Rapunzel" zum Beispiel.

 

All die letzten Jahre bis Jahrzehnte hatte ich Angst vor technischen Geräten?! Doch wenn ich diese Tatsache genauer betrachte, sind es nicht die Geräte selbst samt endlosen Bedienungsanleitungen gewesen, die mir Schauder über den Rücken jagten, sondern ...  es war vielmehr die Furcht, etwas (?) nicht zu können. Besonders heftig spürte ich meine Versagensängste hochkrabbeln, wenn es in meinem Bekanntenkreis raunte: "Wie bitte? DAS hast du noch nicht? Na geh, das ist doch Watschen einfach!"

 

Weil letztlich alles aus Energie besteht und daher alles EINS ist, liebe ich die Quick-Umsetzung meiner Spiegelgesetz-Methode am meisten. DU (egal was im Außen) bist ICH. DU mein neuer Sterntaler bist ich. Wir zwei sind eins. Und deswegen sehe ich an dir und an deinen Reaktionen immer nur mich, so einfach ist das.

 

Ich stelle mit Freude fest, dass Sterntaler und ich ein sehr gutes Team sind! Und gestehe mir jetzt in dieser Sekunde ein, dass dies kein Zufall ist, den es ja ohnehin im Sinne des Wortes nicht gibt - sondern, dass es logisch ist - denn ich liebe meinen Sterntaler, das wird mir jetzt so richtig bewusst, während ich zum ersten Mal mit ihm gemeinsam meine HP bearbeite ...

Trotzdem möchte ich ein letztes Mal auf mein Verhaltensmuster blicken, als Kontrolle sozusagen. Ob da wirklich auch alles weggeflogen ist, das ich so lange festgehalten hatte ... und mit dem ich mir selbst mein Leben erschwerte. Ich erinnere mich noch genau an den Abschied von meinem antiquierten Tasten-Handy ... und ein IPhone bereits im Anrollen. Scjhlaflose Nächte davor. Warum? Weil ich Christa alles sofort können muss! (Glaubenssatz). Und - weil ich mir nur im äußersten Notfall Hilfe holen darf! (Glaubenssatz). Diese beiden Glaubenssätze habe ich längst als falsch erkannt und verabschiedet. Nur zwei drei Tage hat es damals gedauert, bis ich ehrlichen Herzens spüren konnte: Ich liebe mein IPhone! Und deswegen bin ich auch mir ein großes Stück punkto Selbstliebe näher gekommen. DU IPhone bist ICH.

 

Seitdem sind knapp zwei Jahre bis vorigen Freitag mit Windows XP vergangen, bis mich eine Woche davor eine Meldung auf dem Bildschirm aus meiner glückselig funktionierenden, virtuellen Welt riss. "Ab dem Sommer irgendwann ist Ende damit. Keine Updates mehr." hieß es dort so ähnlich. Völlig emotionslos (!) dachte ich:" Aha, so ist das halt." Emotionslose Statements zu beliebigen Situationen, die früher Bauchweh verursacht haben, sind immer ein Beweis dafür, dass wir jetzt anders - NEU - agieren können. Ich also war offen für Neues und offen für Beratung und Hilfe! Dafür schenkte ich mir einen römischen Einser (Mitbringsel aus meiner Lehrerinnen-Zeit).

 

Mag sein, dass einigen von euch diese meine Geschichte langweilig, unverständlich oder gar schwachsinnig vorkommt. Mir war es trotzdem wichtig, sie mit euch zu teilen. Zum einen, weil sie eine Auffrischung für die Quick-Umsetzung darstellt und zum anderen, weil sie beweist, dass selbst jahrzehntelang im Geist betonierte, selbst schädigende Glaubenssätze - egal welche! - verschwinden, wenn wir sie vorher als falsch entlarven. Trotzdem ist das immer noch nicht alles und deswegen ist es immer noch nicht genug, um eine Wende im eigenen Leben zu bewirken.

Das Wichtigste im Leben ist, zu lieben - egal was!

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Christine (Donnerstag, 27 April 2017 16:44)

    Liebe Christa,
    ich bin richtig stolz auf dich! Bravo, wie schnell du das hingekriegt hast... "Römisch Eins!"
    Technische Geräte sind - aus meiner Sicht - sowieso der allerbeste Spiegel. Ich liebe sie sehr - genau so, wie meinen DVBT 2 Receiver, dessen ewig währende, nicht funktionierende Aufnahmefunktion seit Oktober vorigen Jahres (das geht mittlerweile endlich, dank softwareupdate) und nun die externe Festplatte, das Aufnahmemedium dafür.... ebenfalls eine never ending story. Meine Geduld wird seeehr auf den Prüfstand gestellt...
    Alles Liebe
    Christine

  • #2

    Christa Saitz (Donnerstag, 27 April 2017 19:11)

    Liebe Christa! Wie ich mich in deinem Artikel wiedererkannt habe. Auch ich hege seit unendlich langer Zeit eine Abneigung gegenüber der Technik im allgemeinen und zu technischen Geräten besonders. Du weißt ja, dass ich durch mein "Abenteuer Führerschein" und den daraus resultierenden Komplikationen in meiner Ehe zu dir und deiner Spiegelgesetz-Methode gekommen bin. Dafür bin ich von Herzen dankbar und erkenne Gottes Hand darin. Doch ist es heutzutage unabdingbar, dass man/frau sich mit der Technik, mit technischen Geräten und dem rasanten Fortschritt auskennt und am Ball bleibt? Für mich genügte es bisher oft, zu sagen, ich brauch nicht wissen, wie etwas funktioniert, wichtig ist, dass es funktioniert und schließlich hab ich ja einen Mann und Söhne, die sich bestens auskennen. Doch seit mein lieber Werner, der ja sämtliche Neuerungen auf dem Gebiet der Kommunikation (sprich Handy, Smartphone, Laptop etc.) abgelehnt hat und im Mittelalter stecken geblieben ist, körperlich angeschlagen ist, kommt er sogar mit dem Fernseher, der Festplatte, am Videorekorder aufnehmen, abspielen etc. nicht mehr leicht zurecht. Seither muss ich mich mehr damit beschäftigen. Es ist nicht immer leicht, doch nach anfänglicher Scheu komme ich doch zurecht. Mein alter Glaubenssatz hieß: Ich darf mich nicht blamieren. Es ist peinlich, wenn ich eingestehen muss, dass ich etwas nicht kann und ähnlicher Unsinn mehr. Heute steh ich dazu, dass ich mich manchmal ungeschickt anstelle, Fehler mache und nicht alles kann. Na und! Was ist schon dabei, ich kann mir ja helfen lassen. Ja, du hast recht, das Wichtigste im Leben ist die Liebe! Zu allem, auch zu mir. Ich liebe mich heute so wie ich bin, trotz meiner Schwächen, Fehler und Unperfektheit.

  • #3

    Christa (Freitag, 28 April 2017 16:25)

    Ich danke euch herzlich für eure Kommentare!

  • #4

    Christa Maly-Zach (Freitag, 28 April 2017 16:36)

    Liebe Christa,

    ich gratuliere Dir zu Deinem Sterntaler. So einen hab' ich auch, der ist rot, - natürlich, wie könnte es anders sein. Die technischen Herausfoderungen, - ja das kenn ich. Ich hab' doch eine neue, supertolle Webseite bekommen und damit waren Schulungen mit Wordpress, Cleverreach, Facebook und Xing verbunden. Uij, manchmal hab' ich geglaubt, mir platzt der Kopf. Aber jetzt hab' ich's geschafft, - und bin richtig stolz darauf. Und es gibt ganz viel guardian angels um mich herum, die mir helfen, wenn ich nicht weiter weiß. Und das freut mich auch.
    Wie heißt's so schön: möge die Übung gelingen.

    Alles Liebe,
    Christa

  • #5

    Roswitha Rhomberg (Freitag, 28 April 2017 17:07)

    ... MEINEM Computer gab ich den Namen EINSTEIN, vor allem auch weil ich ganz viele von Einsteins Worten sehr, sehr liebe und sie mich oftmals unterstützen beim lebenliebenlernen. Einer von diesen Lieblingssprüchen ist, daß man " ein Problem nicht mit dem gleichen Vorgang lösen gang, das es hervorgerufen hat" und wenn ich ihm früher öfters den Fenstersturz androhte oder zog einfach den Stecker raus, wenn er nicht tat, was ich wollte, also reines Kontrollverhalten meinserseits!, ja dann ... Und so unterwies mich Einstein vor kurzem in seinem Spruch: Ich war dabei, wiedermal über irgendetwas oder jemanden herumzuunken, zu werten ... als er schwarz wurde und seinen Absturz meldete. Rums und alle Emotionskocher gingen an bei mir und ich wollte schon ... !, als mir irgend etwas in meinem Herzraum zuflüsterte "besinne dich auf das wesentliche" und sofort wußte ich, was gemeint war und folgte meiner Intuition und tat das, was eben im Moment wesentlich für mich war u n d siehe da, ... Einstein lächelte und fuhr sich selbst wieder hoch und tat fröhlich seinen Dienst an mir weiter und führte mich zu DEM Programm, was eben gerade wesentlich war.
    Wieder einmal Danke liebe Christa für deine Impulsgebung, die die meine in mir weckte. Roswitha und die Tiere

  • #6

    Doris Smekal (Samstag, 29 April 2017 21:01)

    Liebe Christa!
    Und noch eine, die dich sehr gut verstehen kann!
    Ich gratuliere dir zur Wende in die neue Windows 10 - Welt! Ich habe mir auch vorgenommen, spielerisch mit den neuen Details umzugehen und was ich noch nicht so gut kann, das brauche ich auch derzeit (noch) nicht.
    Möge dich dein Sterntaler immer gut durch das Universum der Bits und Bytes geleiten!!
    Liebste Grüße Doris