Weihnachtswunder fürs Herzplatzerl

Es gibt sie noch ... die Wunder! Und heute habe ich eines gefunden, das mein Herzplatzerl aufs Tiefste berührt. Geht es doch dabei um "meine" Freunde mit vier Pfoten, die irgendwo im Süden Europas heimatlos und ohne Liebe umher streunen auf der Suche nach Futter und nach einem warmen, trockenen Schlafplatz. Meistens sind die vielen vergessenen Fellnasen unerwünscht, werden verscheucht oder getreten ... obwohl sie alle nur ein reines Herz voller Liebe zu verschenken haben in unendlicher Dankbarkeit für ein Stück Brot oder im besten Fall für ein winziges Stück Fleisch.

 

 

Herr Papanis auf der Insel Lesbos ist anders. Vielleicht, weil er irgendwie und insgeheim erkannt hat, dass Tiere fühlende Wesen sind mit dem reinsten Herzen, das sich der menschliche Verstand kaum vorzustellen vermag. Tiere haben kein Ego, das bewertet oder verurteilt ... kein Ego, das seine Zuwendung von Äußerlichkeiten abhängig macht ... Tiere besitzen kein Ego. Sie leben aus ihrer Seele heraus, direkt, ehrlich und unbeeinflussbar.

 

Während im Lokal des Herrn Papanis tagsüber von den Besuchern Kaffee und Tee getrunken wird, öffnet der Mann seine Taverne des Nachts für die Straßenhunde! Damit die einsamen Vierbeiner in der kalten, nassen Jahreszeit wenigstens ein warmes Plätzchen zum Ausruhen haben! "Jede Nacht schlafen Fellnasen auf der Couch" erzählt ein Mitarbeiter, "und es werden immer mehr!" Und sollte mal ein Hund in der Früh "verschlafen" ... haben die Besucher damit überhaupt kein Problem, im Gegenteil. Dank der Tierliebe des Herrn Papanis wurde sein Cafe bereits auf der ganzen Insel bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit!

DANKE. Das ist meine Herzplatzerl-Weihnachtsgeschichte!

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Kommentare: 3
  • #1

    Christine Gregsammer (Freitag, 25 Dezember 2015 14:55)

    Auch ich habe die Herzerwärmende Geschichte von Hrn. Papanis gelesen, sie hat mich tief berührt! Man sollte eine Spendenaktion ins Leben rufen für diesen tollen Mann, der sich damit sicher NOCH MEHR für die armen Hundchen engagieren würde...

  • #2

    Christine (Samstag, 26 Dezember 2015 15:50)

    Ich finde es großartig, dass sich - grade auf Lesbos, wo es dort doch soo viele Flüchtlinge gibt - auch ein Herz für Tiere geöffnet hat. Auch sie sind Lebewesen, die Liebe und Zuwendung brauchen und in Zeiten wie diesen dann oft vergessen werden.

  • #3

    Christa Kössner (Mittwoch, 30 Dezember 2015 08:00)

    Vielen war diese Geschichte schon bekannt, wie ich erfuhr. Umso besser! Danke für eure Kommentare und einen guten Rutsch ins Jahr 2016!