Apps für ein einfacheres Leben - Nr. 2 "Statt warum -> AHA!"

Stelle dir niemals die Frage nach dem Warum! Warum hat mich mein Partner sitzen lassen? Warum wurde ich gekündigt? Warum ruft meine Schwester nicht an? Warum wird mir jedes Mal schlecht, wenn ich bei Meier`s zum Karten spielen eingeladen bin? Warum kenne ich mich mit dem Navi noch immer nicht aus? Und so weiter und so fort.

 

Setze stattdessen das Wort AHA ein – und du wirst staunen, weil sich die obigen Tatsachen völlig anders darstellen und vor allem ganz anders anfühlen!

 

Gregor hat mich einfach sitzen lassen … aha.

Ich wurde plötzlich gekündigt. Aha.

Meine Schwester ruft nicht an … soso, aha.

Jedes Mal wird mir schlecht bei den Meiers …? Aha!

Ich kenne mich mit meinem Navi noch nicht aus. Hmmm. Aha.

 

Hast du es ausprobiert? Und hast du bemerkt, wie anders sich eine gegebene, x-beliebige Situation darstellt? Durch drei Buchstaben, die du dort hingibst, wo früher ein „warum“ fest saß und dich womöglich zu stundenlangen Grübeleien und schlaflosen Nächten getrieben hat. Gehe davon aus, dass die Situation, in der du dich jetzt befindest, DA ist. Sie lässt sich weder durch verkrampfte Gedanken, noch durch Analysen (Was habe ich falsch gemacht … was habe ich versäumt … hätte ich doch lieber damals …) aus der Welt schaffen! Dieses verflixte „warum“ treibt dich hundertprozentig immer dort hin, ohne dass sich deine Stimmung dadurch ändert!

 

AHA bedeutet so viel wie … so ist das also … und das ist eine Feststellung, die du abgibst, und – seeeeehr wichtig! – die dich im Hier und Jetzt sein lässt. Würdest du die Frage nach dem Warum stellen, würde dir das Hier und Jetzt sofort entgleiten, weil du dich gedanklich zurück bewegst. Trotzdem ist und bleibt es eine Tatsache, dass es nur das Jetzt gibt. Die Vergangenheit ist nicht mehr hier. Die Zukunft ist noch nicht da. NUR DAS JETZT. Aber was rede ich gescheit. Du weißt das sicher längst!

Bleiben wir noch beim Zauberwort AHA. Mit AHA kommentierst du eine gegebene Situation als BeobachterIn von außen, anstelle eines (emotionsgeladenen) Beteiligten. Und das ist ein ganz anderes Gefühl, eine völlig neue Herangehensweise, die dir in Folge dessen ein absolut leichteres Agieren ermöglicht! Díeses schlichte Wörtchen AHA kann deine Fantasie derart rasch wachrütteln, dass du den Eindruck bekommst, in einem Chefsessel zu sitzen, der das Szenario einfach nur beobachtet, anstatt mitten drinnen zu sein. Merkst du, worauf ich hinaus will? Lebensregie lässt sich ganz einfach durchführen, wenn du niemals und unter keinen Umständen nach dem WARUM fragst! Oder glaubst du etwa, ein Generaldirektor würde einen seiner Angestellten fragen, warum er seine Arbeiten so schleißig ausführt? Nein. Ein kompetenter Chef würde sicher nicht nach dem Warum fragen. Wahrscheinlich würde er dem Angestellten noch eine Chance geben, oder zwei, immer als Beobachter der Situation und nie als Beteiligter! Du aber BIST der Chef deines einzigen Lebens! Du führst in deinem Leben Regie! Und wenn du möchtest, dass es einfach(er) abläuft, als bisher, empfehle ich dir von ganzem Herzen diese – von mir über viele, viele Jahre erprobte einfachChrista-App!

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Christine (Sonntag, 21 Juni 2015 15:53)

    "Na da ham' ma's! Und was mach' I jetzt?"
    Das sag ich meistens, wenn etwas "Unvorhergesehenes" passiert ist. Die Frage nach dem Warum hab ich längst hinter mir gelassen. Bringt ja nichts. Was ist, das ist - und Punkt!
    Was wird, hab ich selber in der Hand.
    Alles Liebe - christine

  • #2

    Roswitha Rhomberg (Montag, 22 Juni 2015 07:33)

    "A h a !!!" .... herrlich liebe Christa und deine dazupassenden Bild- und Wortmalereien ... da beantwortet sich jede Frage sowieso schon mit der Antwort. Ganz liebe Grüße Roswitha

  • #3

    einfachChrista (Montag, 22 Juni 2015 08:58)

    Danke Christine, auch für die lustvolle "Erweiterung" -> "Na da ham`ma`s!" Gefällt mir!
    Und dir liebe Roswitha herzlichen Dank für den Begriff: "Wortmalereien!" Du bist so kreativ mit Worten! Auch das gefällt mir!

  • #4

    Christa Saitz (Montag, 22 Juni 2015 11:41)

    Dein Beitrag gefällt mir gut. "AHA" zu sagen statt "warum" ändert tatsächlich alles und besonders die augenblickliche emotionale Reaktion darauf. Lass es mich gleich an einem praktischen Beispiel ausprobieren.
    Seit einigen Tagen dringt immer wieder äußerst unangenehm das Geräusch von Motorsägen an mein Ohr. Normalerweise bin ich überhaupt nicht lärmempfindlich, doch die Motorsägen stören mich sehr. Okay! Ich frag jetzt nicht, "warum", sondern sag kurzerhand "AHA!" Aha, jetzt ist der Lärm auf wundersame Weise tatsächlich verstummt. Eigenartig!!! Und wenn er wieder kommen sollte, sag ich einfach: "Na und!"

  • #5

    einfachChrista (Donnerstag, 25 Juni 2015 10:36)

    Danke Christa! Besonders für das praktische Beispiel!